
Klimaresilienter Umbau einer Fußgängerzone, Altstadt (2025 - 2026)
LP 1-9 und örtliche Bauüberwachung
Für den Umbau einer innerstädtischen Fußgängerzone wurde ein integrales Konzept aus Entsiegelung, Begrünung und dezentraler Regenwasserbewirtschaftung erarbeitet. Die drei Planungsabschnitte umfassen zusammen rund 31.120 m² Gesamtfläche; davon sind im Bestand ca. 30.381 m² versiegelt. Perspektivisch werden durch neue teil-/vollversickerungsfähige Beläge und Grünflächen insgesamt ca. 5.470 m² in un- bzw. teilversiegelte Oberflächen überführt (je nach Abschnitt bis etwa 30 %). Gleichzeitig wächst die Zahl der Bäume im Straßenraum deutlich: von 84 Bestandsbäumen auf 163 Standorte (zusätzlich 79 neue Baumstandorte). Das Niederschlagswasser wird getrennt gesammelt, vorgereinigt sowie in Rigolen zwischengespeichert und versickert; in einem Abschnitt sind hierfür u. a. ca. 410 m Rigolen mit rund 593 m³ Speichervolumen vorgesehen. Die Nähe zu den Baumstandorten ermöglicht optional eine Bewässerung mit gereinigtem Regenwasser.